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Fair-knallt - Gesundes Leben fängt bei fairen Möbeln an

Besser leben, nachhaltig wohnen!
Immer mehr Menschen achten auf Fair Trade und Nachhaltigkeit, auch bei Möbeln ist dies ein wichtiger Kaufaspekt. Sie können Ihren Beitrag dazu leisten. Nicht nur bei Lebensmitteln und Verpackungsmaterial, auch bei Möbeln gibt es jede Menge, worauf Sie beim Kauf achten können.

Wir verschaffen Ihnen einen Überblick.
• Wenn Sie Wert auf Fair Trade legen, sollten Sie die sozialen und ökologischen Kriterien bei einem Produkt beachten. Wenn Sie also faire Möbel möchten, dann sollten nicht nur die Rohstoffe fair produziert sein.

• Möbel sollten keine Schadstoffe abgeben, also gesundheitlich unbedenklich sein. Das heißt, die Rohstoffe dürfen nicht chemisch gedüngt sein und Leim, sowie die Oberflächenbehandlung der Möbel müssen frei von Schadstoffen sein.

• Die Bezüge der Polstermöbel spielen auch eine wichtige Rolle in Bezug auf unsere Gesundheit. Unbedenkliche Bezüge kommen aus ökologischem Anbau und werden mit Naturfarben gefärbt.
• Es gibt auch ausgezeichnete Bio-Möbel. Sie benötigen ein Zertifikat über „Schonung der Ressourcen“. Das heißt, die Potenziale für Klima- und Umweltschutz wurden ausgeschöpft und sie sind schadstoffgeprüft. Wichtig ist, dass auf die Tier- und Pflanzenwelt Rücksicht genommen wurde.

• Finger weg von Tropenhölzern. Durch den oft illegalen Abbau von Tropenhölzern, der nicht wieder aufgeforstet wird, werden die Hölzer oft sehr günstig gehandelt. Spätestens da sollten Sie stutzig werden.

• Faire Möbel erkennen Sie durch verschiedenste Zertifikate und Gütesiegel. Hier gibt es strenge und weniger strenge Siegel. Aber sie können auf jeden Fall bei der Orientierung helfen und schaffen eine Basis.

Der erste Schritt muss nicht groß sein – chillig statt billig

Natürlich wird jedem schnell klar, dass bei der Herstellung von nachhaltig produzierten Möbeln die Anschaffung kostspieliger ist, als die Pressspan-Variante aus Übersee. Dafür haben Sie aber von den Möbeln viel länger etwas und leisten durch Ihr Konsumverhalten einen wesentlichen Beitrag auf dem Weg der Nachhaltigkeit.

Um ein natürliches Raumgefühl im Wohnzimmer zu bekommen, müssen Sie nicht gleich rundum Erneuerern. Fangen Sie in kleinen Schritten an und überlegen sich peu à peu, wie Sie das Projekt Fair Trade und Nachhaltigkeit in Ihrer Wohnung angehen können. Holen Sie sich doch als erstes Pflanzen in die Wohnung. Sie haben eine tolle Ausstrahlung und sorgen für ein gutes Raumklima. Schauen Sie auch auf die Wohntextilien, die Sie verwenden. Kissenbezüge aus Biobaumwolle oder Filz, Decken aus Schurwolle, Teppiche aus Sisal, es gibt so viele Materialien, die nachhaltig sind. Integrieren Sie diese in Form von Accessoires in Ihre Wohnung. Die Textilien sehen nicht nur gut aus, haben eine tolle Haptik und passen im Stil gut zusammen, sondern bringen eine enorme Langlebigkeit mit sich.

Fairtrade-Irrtümer

Immer wieder werden wir durch neue Fakten oder Fake News verunsichert, was das Thema Fairtrade angeht. Viele widersprüchliche Informationen und Missverständnisse kursieren durch die Medien. Wir klären die größten Irrtümer auf.
Bei dem Ausdruck „Fair Trade“ meint man übrigens im allgemeinen Produkte aus gerechtem Handel. Bei „Fairtrade“ handelt es sich um einen geschützten Begriff für ein Siegel der Faitrade Labelling Oragnisation (FLO). Das Siegel kennzeichnet Produkte, die von der FLO festgelegten Kriterien des gerechten Handels entsprechen.

1 - Fairtrade-Produkte sind in einem Bio- oder Weltladen besser als in einem normalen Supermarkt. Diese Aussage ist falsch. Es kommt einzig und allein auf das Siegel an, egal wo man die Produkte kauft.

2 – Man kann seinen Produkten einfach ein Fairtrade-Siegel aufkleben und es als solches verkaufen. Diese Aussage ist falsch, da es Lizenzverträge im jeweiligen Land geben muss. Das heißt, man macht sich eindeutig strafbar, wenn man Produkte mit dem Siegel auszeichnet ohne gültigen Vertrag.
3 – Fairtrade Produkte sind grundsätzlich teurer als herkömmliche Standardprodukte. Das stimmt nicht immer. Viele Discount Märkte können gerade in ihren Eigenmarken mit den Fairtrade Produkten punkten. Durch die großen Abnahmemengen können sie gute Preise anbieten.

4 – Nur 20 Prozent der Zutaten von Fairtrade Produkten sind fair gehandelt. Diese Aussage ist falsch. Alle Rohstoffe, die fair zu handeln sind, müssen fair gehandelt worden sein. Das heißt, ein „Monoprodukt“ wie zum Beispiel Kaffee muss 100 Prozent fair gehandelt sein. Mischprodukte mit mehreren Zutaten müssen mindestens 20 Prozent fair sein. Aber hier sei dazu gesagt, der Anteil von 20 bis 50 Prozent fairen Zutaten bei Mischprodukten liegt bei lediglich 1 Prozent. 83 Prozent der Produkte sind zu 100 Prozent fair.
5 – Mit dem Fairtrade-Siegel verpflichten sich die Lieferanten zu einem vorgegebenen Preis. Jein. Es gibt einen festgelegten Mindestpreis für Fairtrade Produkte. Dieser gilt als Sicherheit und richtet sich in der Höhe nach den durchschnittlichen Produktionskosten. Es gibt also keinen Fest- sondern einen Mindestpreis.

6 – Nur ein geringer Teil des Verkaufspreises von Fairtrade-Produkten geht an die Lieferanten. Diese Aussage ist missverständlich, da die Verbraucher meinen, dass die Lieferanten einen bestimmten Prozentsatz von dem Verkaufspreis im Laden erhalten. Dies ist ein Irrtum. Die Lieferanten bekommen einen Festpreis von ihrem Abnehmer. Hier gibt es einen Mindestpreis, der den Fairtrade-Standards angepasst ist. Der Einzelhandel wiederum darf seine Preise frei gestalten. Hier hat die Fairtrade-Organisation keinen Einfluss drauf.

Gehen Sie das Thema langsam an, schon ein kleiner Schritt ist die richtige Richtung!